Großes Kopfrelief

Ein Ausnahmewerk, geschaffen von einem Ausnahmekünstler: Allein 18 Monate Entwicklungszeit waren nötig, um eine Aquagravur dieses Ausmaßes zu kreieren. STEPHAN BALKENHOL , seit jeher dem direkten, sinnlichen Umgang mit seinen Materialien verbunden, hat sich diese Zeit für sein »Großes Kopfrelief« genommen. Das Motiv dieser sehr besonderen Edition könnte für Balkenhol typischer nicht sein – mit seinem Mann im weißen Hemd hat er die Kunstwelt bereichert – und mit ihm hat er nun ein Bild geschaffen, das die Technik der Aquagravur in eine neue Ära katapultiert. In einem derart riesigen Format und in dieser Qualität war diese Kombination aus Prägedruck und Relief vor Balkenhols künstlerischer Pionierarbeit überhaupt nicht möglich.

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So informieren wir Sie hier ab sofort auch in den Zeiträumen zwischen den Printmagazinen über das aktuelle Geschehen auf dem internationalen Kunstmarkt sowie über neue Angebote interessanter Kunstwerke und Editionen.

Herzlichst
Das Team von Meet Pablo

Unsere Auswahl

Hinter den Kulissen

ZURÜCK AUF DEM PARKETT

Rüdiger K. Weng, Vorstand der Weng Fine Art AG

NACH DEM DE-LISTING IM JAHR 2016 FOLGT NUN DAS RE-LISTING: DIE »WENG FINE ART AG« ERHÄLT DIE ZULASSUNG ZUM QUALITÄTS- SEGMENT DER BÖRSE MÜNCHEN.

Und dann ging es ganz schnell.

Nicht einmal vier Wochen lagen für die Weng Fine Art AG zwischen einem ersten Orientierungsgespräch und der Erfüllung aller Anforderungen, die die Börse München für die Einbeziehung in den Freiverkehr stellt. Nachdem sich vor allem das in der Schweizer Tochtergesellschaft WFA Online gebündelte E-Commerce-Geschäft als skalierbar erwiesen hatte, sahen Vorstand und Aufsichtsrat die Voraussetzungen für einen erneuten Börsengang gegeben. Der Aufnahme der Börsennotierung im Qualitätssegment »m:access« stand somit nichts mehr im Weg. Das gründergeführte Kunsthandelsunternehmen war eines von über 100 Unternehmen, die sich im Rahmen regulatorischer Änderungen im Jahr 2016 vom Kapitalmarkt zurückgezogen hatten.

Mit dem Comeback in diesem Frühjahr ist die international agierende Weng Fine Art AG die erste deutsche Aktiengesellschaft, die auf das Parkett zurückgekehrt ist. Entsprechend froh zeigte sich Vorstand Rüdiger K. Weng: »Das Re-Listing reflektiert und belohnt die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Gleichzeitig erhalten die Aktionäre, die uns nach dem Abschied aus dem Entry Standard zwei Jahre lang die Treue gehalten haben, wieder eine Möglichkeit, den seither deutlich gestiegenen Unternehmenswert zu realisieren.«

Die Weng Fine Art AG gehört zu den kapitalstärksten Kunsthandelsunternehmen in Kontinentaleuropa. In ihrem Stammgeschäft beliefert sie große internationale Auktionshäuser sowie namhafte Händler und Galerien vor allem mit Werken international renommierter Künstler des 20. Jahrhunderts. Unter diesen Künstlern sind zum Beispiel Andy Warhol, Gerhard Richter, Pablo Picasso oder Jeff Koons.

Everything Art – Interview mit Graham Newhall

Kunstmarkt, digitale Bildungsstätte, Messeplaner: zu Besuch im Hauptquartier von Artsy

Wenn Graham Newhall spricht, sind seine Hände ständig in Bewegung. Weit holen sie aus, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Tatsächlich passt es ganz hervorragend, dass Newhall vornehmlich große Gesten in die Luft malt. Das Unternehmen, von dem er gerade erzählt und dessen Sprecher er ist, hat sich nicht gerade vorgenommen, kleine Brötchen zu backen. Artsy ist auf dem besten Weg, den Kunstmarkt im großen Stil ins Digitale zu holen. Und dort im Netz möchten die Verantwortlichen den Markt nicht nur abbilden, sie möchten zu weiten Teilen der Markt sein. „Wir verstehen es als unsere Mission, allen Menschen mit Internetanschluss jederzeit Zugang zur Kunst der gesamten Welt zu bieten“, gibt Graham Newhall zu Protokoll, während weit unter seinem Fenster der Alltag von Manhattan pulsiert. Mit lichtdurchfluteten Räumen in den obersten drei Stockwerken am Broadway 401 verfügt Artsy über ein Firmenhauptquartier, das gleichermaßen zum an- wie zum herausschauen einlädt. Erneut holen Newhalls Hände weit aus: „Unser Ziel wiederum ist es, dass sich jeder beim Thema Kunstkauf zu allererst bei uns bedient.“

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