Zur Idee und Konzept von Meet Pablo

Viele glauben: Der Kunstmarkt ist ein in sich geschlossenes System, das traditionellen Regeln folgt. Das stimmt nicht.

Als ein Kunstverlag, der sich auf die Produktion und den Vertrieb hochwertiger Editionen spezialisiert hat, erfüllen wir einen der Aufgabenbereiche innerhalb dieses etablierten Systems. Um immer den neuesten Trends nachzuspüren, bewegen wir uns deshalb auf den Kunstmessen und Galerien dieser Welt und knüpfen Kontakte zu Künstlern, Galeristen und Händlern. Hierbei wurde irgendwann ein entscheidend neuer Trend auffällig. Der Trend zur Entwicklung offensiver Vermarktungsmodelle, die nicht mehr den traditionellen Regeln folgen

Initiatoren sind vor allem die Künstler selbst. Neben dem klassischen Galeriemodell präsentieren und verkaufen sie ihre Werke im Eventformat, in einer Pop-Up-Galerie und/oder über ausgetüftelte Onlinepräsenzen in den sozialen Netzwerken, erreichen hiermit oftmals in Höchstgeschwindigkeit weltweite Aufmerksamkeit – und rasante Verkaufszahlen. Wer sind diese Künstler, wer ihre Käufer?

In der Auseinandersetzung mit dieser Frage wurde die Idee zu Meet Pablo geboren, einem Kunst-kauf-Magazin. Warum nicht ein Magazin konzipieren, das die gesamte Breite des Kunstmarktes abbildet und auch diesem neuen Trend eine Plattform bietet? Die Betonung liegt auf dem Wort „auch“. Das Konzept von Meet Pablo basiert auf der Zusammenarbeit mit den Protagonisten des Kunstmarktes und nicht auf einem Gegenmodell. Die im Katalogteil abgebildeten Auflagenobjekte und Unikate sind deshalb eine Zusammenstellung aus Angeboten von Galerien, Angeboten unseres Verlages sowie Angeboten aus dem Direktvertrieb von Künstlern der aufgezeigten neuen Generation.

Auch innerhalb unserer Berichterstattung ist es unser Ziel, die breite Vielfalt der Kunstszene abzubilden. Wir möchten Sie mitnehmen in die Ateliers der Künstler, in die Räume der Galerien, Museen und Privatsammlungen, in die Hallen der Kunstmessen und ihrer Events. Wir möchten Schwellenängste abbauen, Spaß an der Kunst vermitteln und Sie dazu ermutigen, Ihrem eigenen Urteilsvermögen innerhalb der Kunstbetrachtung zu vertrauen.

Unsere Kategorisierung der Werke in „Masters“, „Young Masters“ und „Art-ups“ soll deshalb für Sie kein Bewertungsmaßstab sein. Hiermit folgen wir lediglich den Bewertungskriterien innerhalb ihrer kunstgeschichtlichen Betrachtung. Als Art-ups bezeichnen wir daher die Werke jener Künstler, die sich zum aktuellen Zeitpunkt zwar bereits großer Beliebtheit erfreuen, aber noch nicht nach diesen Kriterien beurteilt wurden. Es wird sich noch zeigen, wo ihre Reise hinführt.

Das gilt auch für das Konzept unseres Magazins. Als Teil eines Systems innerhalb stetig zirkulierender Prozesse ist es nicht statisch, sondern wird sich mit den Veränderungen des Kunstmarktes wie selbstverständlich immer weiterentwickeln . . .

Bleiben Sie neugierig!
Ihr Meet Pablo Team