02161 990 85 80

Günther Uecker

Maler, Bildhauer, Deutschland

Günther Uecker ist einer der bekanntesten lebenden Künstler Deutschlands. Mit seinen reliefartigen Nagelbildern wurde er bekannt und seine monochromen weißen Prägedrucke brachten ihm Weltruhm ein. Heute gilt er als einer der teuersten Künstler unserer Zeit mit Auktionen die nicht selten im siebenstelligen Bereich enden. Seine Originale befinden sich u.a. im MOMA, New York und im Brüsseler Musée des Beaus Arts. Zu seinen bekanntesten Werken zählen das Wandrelief für die UNO in der Schweiz, den Andachtsraum für den deutschen Bundestag in Berlin oder Bühnenbilder für Wagners Oper Parsifal. 

Auszeichnungen

1964: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Bildende Kunst
1983: Kaiserring der Stadt Goslar
1985: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
2000: Pour le mérite für Wissenschaft und Künste
2001: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern[12]
2006: Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis)
2010: Jan-Wellem-Ring der Landeshauptstadt Düsseldorf
2011: Künstlerpreis der Cologne Fine Art & Antiques
2011: Ehrensenator der Universität Tübingen
2015: Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
2015: Umbenennung der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommerns in Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker.

 

Werke (Auswahl)

1959: Struktursäule, Holz, Nägel, bemalt, in: Ein Wald der Skulpturen – Sammlung Simon Spierer, Hessisches Landesmuseum Darmstadt
1962: Salon de Lumière, Lichtobjekte
1964: Haar der Nymphen, 150 × 150 cm.
1967: Nagel in einem Metallkäfig und konzeptionelle Gestaltung des Creamcheese, Neubrückstraße 12, Düsseldorf
späte 1960er Jahre: Hommage à Paul Scheerbart (Scheerbartwesen), Nägel und weiße Farbe auf Rupfen und Holz, 175 × 176 cm.
1974: Bühnenbildentwürfe für die Beethoven-Oper Fidelio in Bremen.
1977: Wandrelief für das UNO-Gebäude in Genf.
1978: Zum Zeichen der Schrift oder die Sprachlosigkeit – Fotos Lothar Wolleh.
1979: Bühnenbildentwürfe für Lohengrin in Bayreuth
1981: Lichtsäule am Fernmeldeamt 1, Düsseldorf, Graf-Adolf-Platz, 26 m hohe Stahlskulptur mit 294 programmierten Leuchten
1982: Bühnenbildentwürfe für Tristan und Isolde in Stuttgart
1989: Bühnenbildentwürfe für Die Bassariden von Hans Werner Henze, Staatsoper Stuttgart
1986: expressive Aschebilder (als Reaktion auf Tschernobyl)
1999: Andachtsraum im Reichstagsgebäude Berlin
1999: Steinmal in Buchenwald – 1. September 1939 (Skulptur im Keller der ehemaligen Häftlingskantine)
2000: Installation „Verletzungen-Verbindungen, vierzehn gebrochene Kreuze“, aufgestellt in der Marienkirche zu Lübeck 2003
2004: Bühnenbildentwurf für Wilhelm Tell mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar auf dem Rütli

 

Ausstellungen (Auswahl)

1960: erste Einzelausstellung in der Galerie Schmela, Düsseldorf
1964: documenta III, Kassel
1965: Mack, Piene, Uecker. O – ZERO, Kestner-Gesellschaft, Hannover. Katalog.
1968: 4. documenta, Kassel
1972: Günther Uecker, Kestnergesellschaft, Hannover
1977: documenta 6, Kassel
1970: Biennale von Venedig, Venedig
1988: Moskau
1999: Regen-Garten, Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd
2001: Günther Uecker: Aschebilder und Grafiken, Diözesanmuseum Rottenburg am Neckar.
2005: „Zwanzig Kapitel“, Martin-Gropius-Bau und Neue Nationalgalerie Berlin
2007: „Das graphische Werk“ Stadtmuseum Hattingen in Blankenstein
2008: Beteiligung an der Ausstellung Sound of Art (19. Juli bis 12. Oktober 2008) im Museum der Moderne Salzburg, Mönchsberg
2009: Arbeiten auf Papier Galerie am Dom, Frankfurt am Main
2011: Sandmühle, Schirn Kunsthalle Frankfurt, September 2011
2011: Sonderausstellung zur Preisverleihung KölnMesse 16. bis 20. November 2011
2012/13: Enrico Castellani und Günther Uecker, Museum of Modern Art Cà Pesaro, Venedig, 1. September 2012 bis 13. Januar 2013
2014/15: Heridas – Conexiones / Injuries – Connections, Museo Nacional de Bellas Artes, Havanna, Kuba, 14. November bis 25. Januar 2015.
2015: Uecker, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20, Düsseldorf.
2016: Günther Uecker, W&K – Wienerroither und Kohlbacher, Palais Schönborn-Batthyány, Wien.

Kunstwerke