Zurück auf dem Parkett

Nach dem De-Listung im Jahr 2016 folgt nun das Re-Listing: Die »Weng Fine Art AG« erhält die Zulassung zum Qualitätssegment der Börse München.

Autor:
Nico Sauerland
Art Consulting

Rüdiger K. Weng, Vorstand der Weng Fine Art AG

Und dann ging es ganz schnell.

Nicht einmal vier Wochen lagen für die Weng Fine Art AG zwischen einem ersten Orientierungsgespräch und der Erfüllung aller Anforderungen, die die Börse München für die Einbeziehung in den Freiverkehr stellt. Nachdem sich vor allem das in der Schweizer Tochtergesellschaft WFA Online gebündelte E-Commerce-Geschäft als skalierbar erwiesen hatte, sahen Vorstand und Aufsichtsrat die Voraussetzungen für einen erneuten Börsengang gegeben. Der Aufnahme der Börsennotierung im Qualitätssegment »m:access« stand somit nichts mehr im Weg. Das gründergeführte Kunsthandelsunternehmen war eines von über 100 Unternehmen, die sich im Rahmen regulatorischer Änderungen im Jahr 2016 vom Kapitalmarkt zurückgezogen hatten.

Mit dem Comeback in diesem Frühjahr ist die international agierende Weng Fine Art AG die erste deutsche Aktiengesellschaft, die auf das Parkett zurückgekehrt ist. Entsprechend froh zeigte sich Vorstand Rüdiger K. Weng: »Das Re-Listing reflektiert und belohnt die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Gleichzeitig erhalten die Aktionäre, die uns nach dem Abschied aus dem Entry Standard zwei Jahre lang die Treue gehalten haben, wieder eine Möglichkeit, den seither deutlich gestiegenen Unternehmenswert zu realisieren.«

Die Weng Fine Art AG gehört zu den kapitalstärksten Kunsthandelsunternehmen in Kontinentaleuropa. In ihrem Stammgeschäft beliefert sie große internationale Auktionshäuser sowie namhafte Händler und Galerien vor allem mit Werken international renommierter Künstler des 20. Jahrhunderts. Unter diesen Künstlern sind zum Beispiel Andy Warhol, Gerhard Richter, Pablo Picasso oder Jeff Koons.

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