CAPEART EXPERIENCE

Über den Jahreswechsel hatte ich das große Vergnügen, die zeitgenössische Kunst und Designszene in der südafrikanischen Metropole Kapstadt kennenlernen zu dürfen. Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Einsatz und Enthusiasmus diese immer noch junge Szene ihre Ideen und Visionen lebt, mit welchem Gemeinschaftsgeist neue Projekte entwickelt werden und welche Bedeutung der afrikanischen Gegenwartskunst endlich beigemessen wird.

Autorin:
Elke Backes
Kunsthistorikerin

25 JAHRE nach Beendigung der Apartheid, der Zeit der staatlich organisierten Rassentrennung und politischen Unterdrückung, innerhalb derer die zeitgenössische Kunst weitestgehend negiert worden war, ist eine Welle des Aufbruchs spürbar. Neue Museen, Galerien, Stiftungen, Studienprogramme, Kunstevents und Messen bieten jungen Künstlern erstmals attraktive Bedingungen, auch im eigenen Land eine Karriere anzustreben und nicht zwingend nach Europa oder in die USA gehen zu müssen.

Die nun folgenden Berichte über das Museum Zeitz MOCAA, die A4-Foundation und die Norval Foundation, die Stevenson Gallery, die Southern Guild Gallery und den Kunstverlag »Bad Paper« vermitteln Ihnen zumindest einen ersten, kleinen Eindruck meiner Erlebnisse. Alle Texte sind in vollständiger Länge online auf meinem Kunstblog atelierbesuche.com nachzulesen.

ZEITZ MOCAA – DAS LEUCHTTURMPROJEKT

INMITTEN DES AREALS der V&A Waterfront, des restaurierten Werft- und Hafenviertels rund um die beiden historischen Becken des Hafens von Kapstadt, befindet sich das 2017 eröffnete Zeitz MOCAA Museum. Es ist das erste Museum auf dem gesamten Kontinent, das sich ausschließlich auf die zeitgenössische Afrikanische Kunst konzentriert und das erste, das für die Präsentation seiner Kunst eine spektakuläre Architektur kreieren ließ. 42 stillgelegte Getreidesilos, jeweils 5,5 Meter Durchmesser und 33 Meter hoch wurden zum Museum umfunktioniert. Dem Architekturbüro Thomas Heatherwick ist es hierbei gelungen, eine Formensprache zu entwickeln, die den industriellen Charakter des Gebäudes transportiert und gleichzeitig eine geradezu sakrale Atmosphäre schafft.

Jochen Zeitz im Porträt (Foto: Mia Collis)

Das gewaltige Mammutprojekt ist das Ergebnis einer Vision. Einer Vision, hervorgerufen durch den Glauben an die Kraft der Kunst, gepaart mit einer Leidenschaft für diesen Kontinent, die Jochen Zeitz, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Puma AG, zur Entwicklung und Realisierung dieses Projekts angetrieben hat.

Ich spreche mit ihm über die Hintergründe der Projektentwicklung. Die Kuratorin Tandazani Dhlakama beantwortet mir Fragen hinsichtlich der kuratorischen Entscheidungen, die in die jeweiligen Ausstellungsplanungen einfließen.

MICH INTERESSIERT ZUNÄCHST EINMAL, WAS SIE NACH AFRIKA GEFÜHRT UND SIE DORT SO BEGEISTERT HAT?

ZEITZ Dorthin geführt hat mich meine Reiselust und das grundsätzliche Interesse für die Tierwelt und Natur. Afrika hat mich unmittelbar derart fasziniert, dass ich es eines Tages mein Zuhause nennen wollte.

WAS SIE MIT IHRER FARM IN KENIA MITTLERWEILE AUCH IN DIE TAT UMGESETZT HABEN. WIE KAM DIE IDEE ZUSTANDE, EIN KUNSTMUSEUM ERÖFFNEN ZU WOLLEN?

ZEITZ Von Kindheit an war ich kunstinteressiert. In der Schulzeit war es die Kunst der Antike, seit meinem ersten Job in New York war es dann vor allem die der Gegenwart. Bei meinen Rundreisen durch Afrika hielt ich deshalb immer wieder Ausschau nach entsprechenden Museen. Es gab sie nicht. So entwickelte sich die Idee ein solches Museum zu gründen. Von vornherein hatte ich hierbei den Anspruch, dass es ein Museum mit Signalwirkung werden soll.

HATTEN SIE DIREKT EINEN INTERNATIONALEN ANSPRUCH?

ZEITZ Ich war immer der Meinung, dass Kunst eine starke Wirkung hat und deshalb Kultur verändern kann. Deshalb wollte ich mit diesem Museum vor allem in Afrika selbst eine höhere Aufmerksamkeit auf die eigene Gegenwartskunst lenken. Wollte hiermit gleichzeitig erreichen, dass talentierte afrikanische Künstler genauso viel Erfolg auf dem Kontinent haben, wie in Europa oder den USA. Aber selbstverständlich sollte dieses Museum auch internationalen Ansprüchen gerecht werden, um auch international ein Verständnis für die hiesige zeitgenössische Kunst vermitteln zu können.

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A4–EIN INNOVATIVES KUNSTLABOR

Elke Backes und Josh Ginsburg

ES GIBT AKADEMIEN, Galerien, Museen, Kunstausstellungen, Festivals…und nun auch ein Kunstlabor! Auf Initiative der Sammlerin Wendy Fisher und ihres Kurators Josh Ginsburg entstand 2017, mitten im Zentrum Kapstadts, die innovative Institution A4 Foundation. Hier wurde beinahe schon wörtlich Raum geschaffen, um leidenschaftlich mit Kunst experimentieren, neue Formen von Kunstförderungen und -vermittlungen entwickeln und vor allem auch ausprobieren zu können.


Das inhaltliche Fundament zur Gründung der A4 Foundation bildet die Sammlung von Wendy Fisher. Vor sieben Jahren reifte in ihr der Entschluss, ihre Kunstwerke auf möglichst konstruktive Art und Weise der Öffentlichkeit zugänglich machen zu wollen. Sie verpflichtete Josh Ginsburg als Kurator, um die Arbeiten der Sammlung zunächst einmal inhaltlich und formal nach ihrer Position innerhalb der südafrikanischen Kunstgeschichte zu befragen. Schnell wurde dabei beiden klar, dass sie mehr wollten, als die Werke einfach nur ausstellen. Sie wollten vielmehr zu deren Kern, zur Motivation ihrer Entstehung vordringen, um dann die Kraft der Kunst als Katalysator für die sozialen und politischen Wandlungen in Südafrika herauszustellen. Es galt, ein Konzept zu entwickeln, das sich zwischen den Bereichen Akademie, Kunstmarkt und musealer Institution bewegen und diese produktiv füllen konnte. In einem ersten Schritt wendeten sie sich direkt an die Künstler, wie mir Josh Ginsburg im Interview erzählt.

GINSBURG Wir fragten, was sie am dringendsten bräuchten. In den Antworten kristallisierte sich immer stärker der Wunsch nach einem Ort heraus, wo man neue Ideen nicht nur entwickeln, sondern auch vor Publikum austesten könnte. Im Austausch mit weiteren Protagonisten der Kunstszene erarbeiteten wir dann sukzessive das Konzept für A4 nebst dazugehörigem Raumprogramm, das letztlich hier seine Realisierung gefunden hat.

WOFÜR STEHT A4?

GINSBURG Es sind die vier Anfangsbuchstaben von Academy (Akademie), Apparative (Apparatur), Access (Zugang) und Archieve (Archiv). In diesen Begriffen verkörpert sich das Wesentliche unseres Konzepts. Am besten schauen wir uns einmal gemeinsam das Gebäude mit seinen unterschiedlichen Funktionsbereichen an. Dann lässt sich unsere Idee am einfachsten erklären und nachvollziehen.

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NORVAL FOUNDATION – EIN MUSEUM ALS AUSFLUGSORT

Norval Foundation

MIT DER ERÖFFNUNG der Norval Foundation wurde im letzten Jahr erneut ein architektonisches wie konzeptuelles Highlight für Kulturliebhaber in Kapstadt geschaffen. Nachdem nur ein Jahr zuvor mit der Eröffnung des Zeitz Mocaa Museums erstmals internationale Aufmerksamkeit auf die bisher wenig beachtete afrikanische Gegenwartskunst gelenkt wurde, schuf man hier einen weiteren Ort, der sich der Erforschung und Präsentation der afrikanischen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts verpflichtet fühlt.

Gründerin dieser neuen Einrichtung ist die Familie Norval, die mit ihrer Norval Art Collection in den letzten zwei Jahrzehnten eine der führenden Kunstsammlungen Südafrikas aus dem 20. Jahrhundert aufbaute und diese um bedeutende Künstlersammlungen und Archivbestände erweitern konnte. Sehr besonders sind zunächst Lage und Architektur der Foundation. Sie befindet sich unmittelbar neben dem Table Mountain National Park in der Region Steenberg und ist umgeben von einer wunderschönen Berg- und Weinberglandschaft. Das von DHK Architects entworfene Gebäude präsentiert sich in seiner streng geraden Linienführung und seiner offenen Bauweise als moderner eleganter Pavillon, der sich der Natur öffnet. Auf seiner Westseite sind viele Zugangsmöglichkeiten in den Skulpturengarten geschaffen worden, die die Verbindung zu den Galerieräumen herstellen. Ein für eine Museumsgastronomie flächenmäßig ungewöhnlich großzügig angelegtes Restaurant lädt zum Verweilen ein. Schon von außen ist erkennbar: Hier ist kein Tempel der Kunst, sondern ein Ausflugsort geschaffen wurde, an dem Kultur erlebt werden kann. Das Veranstaltungsprogramm unterstreicht diese Absicht. Neben den für ein Kunstmuseum typischen Ausstellungen wird das Angebot hier um regelmäßige Konzerte oder Ballettaufführungen erweitert. Mehr zur Idee und zum Konzept erfahre ich im Gespräch mit der Direktorin des Museums, Elana Brundyn, die mich zunächst durch die Museumsräume führt.

Den Weg hinein in das Museum gibt die Rauminstallation Structural Response III des Künstlers Serge Alain Nitegeka vor. Sein zentrales Thema, die durch erzwungene Migration hervorgerufene Zerrissenheit, wird hier eindrucksvoll in eine künstlerische Form übertragen.

Von dort führt der Weg weiter in die Gemäldegalerie, in der gerade die Künstlerin Mmakgabo Mapula Helen Sebidi präsentiert wird. Vermutlich Teil der Dauerausstellung der Privatsammlung? Ich frage nach. »Nein. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt unseres Konzepts. Es geht hier nicht darum, die eigene Sammlung zwingend präsentieren zu müssen. In allen derzeit präsentierten Ausstellungen ist nur eine einzige Arbeit der Sammlung zu sehen. Sie dient uns in erster Linie als Forschungsgrundlage, um zeitgenössische Arbeiten hierzu in den Bezug stellen zu können. Wir können, müssen sie aber nicht ausstellen«, erklärt Elana Brundyn.

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STEVENSON GALLERY – WARUM DIE AFRIKANISCHE GEGENWARTSKUNST AUF DEM INTERNATIONALEN KUNSTMARKT DURCHSTARTET

Elke Backes und Andrew Conceicao

In Woodstock, einem zunehmend zum Szeneviertel der Kreativen avancierenden Stadtteil Kapstadts, befindet sich die 2003 gegründete Stevenson Gallery. Von Beginn an konzentriert sie sich ausschließlich auf die afrikanische Gegenwartskunst. Was bei uns vielleicht nur ein müdes Achselzucken hervorruft, ist mit Blick auf die Entwicklung des dortigen Kunstmarkts einer besonderen Erwähnung wert. Als Folge der Apartheid und ihrer Unterdrückungspolitik gab es – trotz ihrer Beendigung 1994 – zur Zeit der Galeriegründung auf dem gesamten Kontinent für junge Künstler immer noch keine Ausbildungs- oder Förderungsmöglichkeiten. Die Talentierten gingen nach wie vor nach Europa oder in die USA, und der sehr überschaubare lokale Kunstmarkt konzentrierte sich nach wie vor auf Etabliertes aus dem 20. Jahrhundert. Warum genau diese Situation Michael Stevenson und Andrew da Conceicao zur Gründung einer Galerie für zeitgenössische Kunst motivierte und wie es ihnen gelingen konnte, zur heutigen Größenordnung heranzuwachsen, erzählte mir Andrew da Conceicao.

DIE BEDINGUNGEN WAREN VOR 15 JAHREN JA ALLES ANDERE ALS GÜNSTIG. GAB ES EIN SCHLÜSSELERLEBNIS?

Ja, das gab es. Es war die documenta 11 im Jahr 2002. Als erste post-koloniale, von Okwui Enwezor, einem Nigerianer geleitete documenta, war dort die afrikanische zeitgenössische Kunst in den globalen Kontext DA CONCEICAO gestellt worden. Das hatte Wir schauten uns hier um und fragten uns, wie es sein konnte, dass es mit Goodman nur eine einzige Galerie gab, die sich neben der Kunst des 20. Jahrhunderts auch der Gegenwartskunst zuwendete. Wir fragten uns, warum so viele gute Künstler in Europa und nicht hier präsentiert wurden. Dem wollten wir entgegenwirken.


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SOUTHERN GUILD GALLERY – DESIGN MEETS ARTS (PART I)

IN DIREKTER NACHBARSCHAFT des Zeitz MOCAA Museums befindet sich die Southern Guild Gallery. Außergewöhnliche Möbelstücke, skulptural anmutende Accessoires, malerische Wandteppiche, individuelle Leuchten und künstlerische Plastiken sind hier geradezu museal im Raum arrangiert. In dieser, von Trevyn und Julian McGowan gegründeten Galerie, werden Artist-Designer vertreten …

Ich möchte mehr über dieses Crossover der eigentlich unterschiedlichen Gattungen erfahren und spreche mit Lezanne van Heerden, der Direktorin der Galerie und Porky Hefer, einem der von ihnen vertretenen Designer, dessen fantasievolle Animal-Furnitures immer wieder für Furore sorgen und in vielen internationalen Sammlungen vertreten sind.

WAS MACHT DESIGN ZU KUNST?

HEFER Wenn über das Design eines Objekts eine Botschaft vermittelt wird, Geschichten erzählt und hiermit Menschen inspiriert werden, kann aus Design Kunst werden. Wenn ich beispielsweise eine Botschaft wie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit über das Material und/oder die Technik transportiere, arbeite ich innerhalb des Designs mit den Mitteln der Kunst. Die Grenzen sind entsprechend fließend.


VAN HEERDEN

Das Thema der Autorenschaft kann ein Unterscheidungskriterium bilden. Während ein klassischer Designer in der Regel nur den Entwurf gestaltet und die Ausführung durch jemand anderen oder maschinell erfolgt, werden die Entwürfe unserer Designer auch durch sie selbst ausgeführt. Wie in der Kunst ist deshalb der handwerkliche Prozess Teil des Werks.

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BAD PAPER – DESIGN MEETS ART (PART II)

KAPSTADT. Eigentlich sollte es nur ein sehr besonderes Künstlerbuch sein, das Rodan Kane Hart gemeinsam mit Ben Johnson gestalten und im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an der Venedig Biennale 2017 in den dortigen Buchläden herausbringen wollte. Doch dann wurde mit diesem Buch eine Idee geboren. Die Idee, einen innovativen jungen Verlag für Kunsteditionen zu gründen … »Bad Paper«.

Ben Johnson ist Buch- und Graphikdesigner. Rodan Kane Hart ist bildender Künstler. In nur eineinhalb Jahren ist es den beiden gelungen, zwölf Editionen herauszugeben, die sich in Höchstgeschwindigkeit zu einem Must-have für Sammler entwickelt haben. Einen Shop gibt es nicht. Aber neben ihren bisherigen Messeteilnahmen immer mal wieder einen Pop-Up-Auftritt, wie aktuell im Konzeptstore AKJP auf der Kloof Street. Neben Kleidung und Produkten von insgesamt 21 lokalen Designern wird dort auch das derzeit verfügbare Programm von »Bad Paper« präsentiert. Es ist ein mediales Crossover: Künstlerbücher, Skulpturen, Schallplatten, Videos, Prints, Taschen, Merchandise oder Kombinationen aus allem … jedes Teil für sich ein Hingucker.

Die Auflagen sind unterschiedlich hoch, die Preise bewegen sich zwischen 25 und 800 Euro. Bekannte Namen wie Zander Bloom, Brett Murray oder natürlich Rodan Kane Hart mischen sich mit Newcomern. Eine Kombination aus Buch und Skulptur ist eine der Versionen des bereits erwähnten Künstlerbuches von Rodan. Mit dem Cover ist eine in sich zusammengedrehte Skulptur verbunden, die sich auseinanderziehen und so zu einer dreidimensionalen Form aufrichten lässt. Alle hier zu erkundenden Bücher enthalten fantasievolle, spielerische Elemente, die den Leser/ Sammler zur Interaktion einladen. Oft werden Objekte verschiedenster Art mit Büchern verbunden. Ich möchte mehr über die Entwicklung dieses ungewöhnlichen Mix’ aus Design und Kunst erfahren. Rodan beginnt damit, den grundsätzlichen Gedanken zu erläutern.

RODAN Alles begann damit, dass wir irgendwann realisierten, wie viel Zeit und Geld wir für die Produktion meines Buches aufgewendet hatten. Wir suchten nach Möglichkeiten, wie wir zumindest unsere Produktionskosten wieder hereinholen könnten. So kamen wir auf die Idee, das Buch in verschiedenen Versionen herauszubringen, es zu limitieren, damit rar und für Sammler interessant zu machen. Unser Plan ging auf.

Dann überlegten wir, ob dieses Modell nicht grundsätzlich interessant für Künstler und Sammler sein könnte. Als wir unsere Idee daraufhin Galeristen, Künstlern oder auch Foundations wie A4 [lesen Sie dazu den Artikel über A4] vorstellten, waren alle nicht nur sofort begeistert, sondern sicherten uns auch ihre Unterstützung zu. So konnten wir erste Editionen produzieren und »Bad Paper« im letzten Jahr auf der Cape Town Art Fair erstmals promoten.

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»CapeArt Experience«

Ein für Sie von Ralph Weiden organisierter Trip durch Kapstadt. Individuell auf Ihre persönlichen Interessen abgestimmt.

MEIN BESONDERER DANK gilt Ralph Weiden, der alle Interviewtermine organisiert, mich begleitet und mir diesen wunderbaren Einblick in die Kunst- und Designszene ermöglicht hat. In seiner Funktion als Creative Direktor reiste er bereits vor 25 Jahren das erste Mal nach Kapstadt und lernte über verschiedenste Fotoproduktionen nicht nur die Stadt und die malerische Landschaft ihrer Umgebung kennen, sondern auch die gerade erblühende zeitgenössische Kunstszene.

Künstler wie William Kentridge, Marlene Dumas oder Jane Alexander, die erste wichtige Impulse in der Zeit der Post-Apartheid setzen konnten, weckten sein Interesse als Kunstsammler, sodass erste Kontakte zu den bedeutenden Galerien Goodman und Stevenson entstanden. Sukzessive entwickelte sich die südafrikanische Gegenwartskunst zu einem Schwerpunkt seiner eigenen Sammlung. Sein Netzwerk, das sich mittlerweile auch auf die Lifestyle- und die kulinarische Szene erstreckt, wird immer noch größer und dichter.

Vor diesem Hintergrund ist eine Idee entstanden. Die Idee von »CapeArt Experience«. Ein für Sie von Ralph Weiden organisierter Trip durch Kapstadt. Individuell auf Ihre persönlichen Interessen abgestimmt, stellt er ein ein- bis viertägiges Programm für Ihre Gruppe zusammen, begleitet Sie vor Ort und bringt Sie mit den Menschen zusammen, die diese gewaltige Entwicklung in der Stadt vorantreiben.

Neugierig geworden?
Kontaktieren Sie Ralph Weiden direkt unter: weidenr@aol.com oder über seine Website www.weidenr.com.

TEXT: Elke Backes
FOTOGRAFIE: Markus Schwer

IRRITATION ALS KONZEPT – Ein Museumsbesuch mit Mischa Kuball
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