02161 990 85 80

Imi Knoebel

Maler, Bildhauer, Deutschland

Imi Knoebel gilt als einer der Wegbereiter der Minimal Art in Deutschland. Er lernte an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Joseph Beuys und bildete dort mit Giese und Blinky Palermo die Minimal Art Strömung von Beuys Studenten. Er ist bekannt für sein großes soziales und gesellschaftliches Engagement. Er schuf unter anderem 1988 den Kinderstern. Die Erlöse, die dieses Kunstwerk erzielt, gehen zu 100% in Projekte für Kinder in Not. So konnten seit 1988 bereits über drei Millionen Euro an Spenden eingesammelt werden. 

Auszeichnungen und Aufträge

 

2006: Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Laudator war der New Yorker Frank Stella. 2011 wurde er mit dem Kythera-Preis ausgezeichnet.
2008: Sechs neue Kirchenfenster für die Kathedrale von Reims, die 2011, rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier der Kathedrale, fertig gestellt wurden. Die Fenster befinden sich in den beiden Kapellen links und rechts der Chagall-Fenster. Drei weitere von Knoebel 2015 mit Buntglaskreationen gestaltete Fenster befinden sich in der Jeanne-d’Arc-Kapelle der Kathedrale. Sie wurden am 11. Mai 2015 eingeweiht.
2011: Kythera-Preis, Düsseldorf.
2016: Officier des Arts et des Lettres.

 

 

Ausstellungen (Auswahl)

 

1968: Imi & Imi, Galerie Charlottenborg, Kopenhagen (1. Einzelausstellung)
1968: Imi Art etc., Galerie René Block, Berlin
1972: documenta 5, Kassel in der Abteilung Individuelle Mythologien: Video
1972: W Knoebel – Bilder und Zeichnungen, Kunsthalle Düsseldorf
1977: documenta 6, Kassel
1980: Art in Europe after ’68, Stedelijk Museum voor Actuele Kunst (SMAK), Gent
1982: documenta 7, Kassel
1982: Gegen das Kriegsrecht in Polen – für Solidarność, Kunstmuseum Düsseldorf
1983: Imi Knoebel, Kunstmuseum Bonn
1984: Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf
1984: Imi Knoebel, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach
1985: 18° Bienal de Sao Paulo, Bienal de Sao Paulo, Brasilien
1985: 1954–1985 – Kunst in der Bundesrepublik Deutschland, Neue Nationalgalerie, Berlin
1987: documenta 8, Kassel
1988: Imi Knoebel, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
1988: Metropolis, Martin-Gropius-Bau, Berlin
1992: Imi Knoebel, Hessisches Landesmuseum Darmstadt
1992: Imi Knoebel. Menningebilder 1976–1992, Deichtorhallen Hamburg
1996: Imi Knoebel, Works 1968–1996, Stedelijk Museum, Amsterdam
1996: Imi Knoebel – Retrospektive 1968–1996, Institut Valencià d’Art Modern (IVAM), Valencia
2004: Imi Knoebel, Hamburger Kunsthalle
2006: Pictor Laureatus. Imi Knoebel zu Ehren. Werke von 1966 bis 2006, Friedrich-Schiller-Universität Jena
2007: Imi Knoebel – Werke 1966–2006, Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen
2009: ICH NICHT und ENDUROS, Deutsche Guggenheim, Berlin
2009: ZU HILFE, ZU HILFE…, Neue Nationalgalerie, Berlin
2011: Imi Knoebel, Museum der bildenden Künste, Leipzig
2012: Hirschfaktor – Die Kunst des Zitierens, Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
2013: Imi Knoebel. Das und Das, Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg
2014: Imi Knoebel. Fenster für die Kathedrale von Reims, Kunstsammlungen Chemnitz
2014/2015: Imi Knoebel. Werke 1966−2014, Kunstmuseum Wolfsburg

Kunstwerke